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Sonntag, 05. September 2010
Polizei kann alle Skype-Telefonate belauschen
Ein deutscher Anwalt berichtet, dass die deutschen Behörden mittlerweile in der Lage seien, Skype-Gespräche abzuhören.

Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht, berichtet in seinem Law Blog, dass Behörden in Deutschland mittlerweile in der Lage seien, mit Skype geführte Telefongespräche abzuhören. Die Kriminalisten vom Zoll hatten Ende 2008 bis Mitte 2009 die Telefongespräche eines Mandanten von Vetter präventiv abgehört, was bei schwerwiegenden Delikten mit Auslandbezug erlaubt sei. Der Mandant benutzte in der Zeit auch Skype für Telefongespräche. Der Ermittlungsbeamte sagte am Dienstag aus, dass die Behörden damals keinen Zugriff auf Skype gehabt hätten und diese Gespräche daher nicht abgehört wurden.
Vetter hakte beim Ermittlungsbeamten nach und fragte ihn, ob sich dies mittlerweile geändert habe. Diese Frage bejahte der Ermittlungsbeamte. "Seine Behörde könne Skype - auch Gespräche von Skype zu Skype - heute genauso abhören wie das normale Telefon. Wie, wollte er allerdings nicht verraten", schreibt Vetter in seinem Blog und fügt hinzu: "Die Vorsitzende Richterin merkte dazu an, sie habe in ganz neuen Sachen auch schon Skype-Abhörprotokolle gesehen.". Quelle: PC-Welt
 
Apple sammelt seit 2008 Standortdaten aller iPhone-Nutzer
Apple hatte kürzlich eine Änderung in seinen Datenschutzbestimmungen durchgeführt, die Datenschützer aufhorchen ließ. In den Änderungen vom 21. Juni räumte sich Apple das Recht ein, die Aufenthaltsorte der User von Apple-Geräten abzufragen und zu sammeln. Betroffen sind alle Apple-Geräte, die einen Ortungsdienst nutzen, wozu neben dem iPhone auch Mac-Rechner gehören. Die beiden US-Politiker Edward J. Markey und Joe Barton forderten Apple dazu auf, genauere Angaben darüber zu machen, welche Daten gesammelt werden und wozu. Die Antwort hat Apple nun geliefert.

In einem 13-seitigen Antwort-Brief hat Apple nun eingeräumt, dass das Unternehmen seit 2008 ortsbasierte Daten der Apple-Gerät-Nutzer sammelt. Apple betont allerdings, dass die Daten anonym gesammelt werden und die Daten selbst keinen Rückschluss auf einen User zuließen. Außerdem hätten die Besitzer von Apple-Geräten die Möglichkeit, das Sammeln und Übertragen der Daten an Apple jederzeit über die Abschaltung der Ortungsdienst-Funktion abzuschalten.
Stellt sich die Frage, wieso Apple bereits seit 2008 die Ortungsdaten der Anwender sammelt, aber erst jetzt durch eine Änderung in seinen Datenschutzbestimmungen darauf aufmerksam macht. Die Antwort: Nach der Veröffentlichung von iOS 4 ist mittlerweile auch der neue Werbedienst iAds an den Start gegangen. Kurz vor dem Start hat Apple die besagte Änderung an den Datenschutzbestimmungen durchgeführt. Für einen Werbeanbieter sind ortsbezogene Daten von großem Vorteil, weil es ihm erlaubt, die Anwender gezielter mit für ihn interessanten Werbebotschaften zu versorgen.
In dem Schreiben an die US-Politiker betont Apple, dass man die Änderungen an den Datenschutzbestimmungen auch im iTunes Store veröffentlicht habe, damit so viele Anwender wie möglich die Änderungen registrieren. Dabei würden die Anwender auch darauf hingewiesen, dass sie den Ortungsdienst in ihrem Gerät abschalten könnten oder die neuen Datenschutzbestimmungen ablehnen könnten. Dann sei allerdings die Nutzung des iTunes Store nicht möglich, aber die Anwender könnten ihre Geräte weiterhin aktivieren und darauf zugreifen, wie Apple erläutert.

Diese Daten werden gesammelt
Anschließend gibt Apple eine detaillierte Auflistung darüber, welche Daten genau gesammelt werden. Dazu zählen Informationen über WLAN-Hotspots, Mobilfunkmasten und GPS-Daten. Alle Daten würden aber anonymisiert gesammelt und umgehend verschlüsselt. Apple sammle die Daten insgesamt sechs Monate und verwende diese Daten dafür, um seinen Werbedienst iAd zu verbessern.
Die beiden US-Politiker geben sich mit der Antwort von Apple zufrieden. Apple habe zusätzliche Informationen darüber geliefert, welche Informationen gesammelt würden und was mit diesen Daten geschehe. Die Anwender hätten die Möglichkeit, das Sammeln der Daten zu verhindern. Dennoch wollen Markey und Barton weiterhin Apple auf die Finger schauen.

So schalten Sie den Ortungsdienst ab
Besitzer eines iPhones müssen dazu die Einstellungen aufrufen und dort unter "Allgemein" die Funktion "Ortungsdienste" auf "Aus" stellen. Allerdings können dann auch alle anderen Anwendungen, die sich auf dem iPhone befinden, die Ortungsdienste-Funktion nicht mehr nutzen. Seit iOS 4 zeigt ein neues Pfeil-Icon neben der Akku-Anzeige an, wenn eine App aktiv ist, die den Ortungsdienst nutzt. In den Einstellungen kann der Anwender für jede App festlegen, ob sie den Ortungsdienst nutzen darf. Apps, die in den letzten 24 Stunden den Ortungsdienst genutzt haben, werden hervorgehoben.
 
Störungsfreier Betrieb dank dem täglichen Gesundheitscheck
Unser Ansatz ist ganz anders als der von anderen Supportunternehmen hierzulande. Wir warten nicht darauf, dass Sie Probleme entdecken und uns anrufen, sondern handeln proaktiv und orten kleine Probleme, bevor diese zu großen Katastrophen werden – und ersparen Ihnen damit stundenlange Betriebsausfälle und Frustration.

Wir haben soeben unseren täglichen Gesundheitscheck eingeführt, der Ihre Systeme jeden Morgen überprüft, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Nun sind wir in der Lage, Probleme schon im Keim zu ersticken, bevor – und nicht nachdem – sie Ihre Geschäftstätigkeit stören.


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